Camilla  
Hoitenga

Die Flötistin Camilla Hoitenga ist eine Musikerin für das 21. Jahrhundert: vielseitig und idealistisch widmet sie sich herausragenden Interpretationen. Ihr New York Debut wurde von Tim Page in der New York Times als „das spannendste Programm des Jahres“ rezensiert. Ihre kürzlichen Aufführungen als Solistin mit dem Chicago Symphony und dem London Philharmonic Orchester wurden von der Presse sowohl als „brilliant, lebhaft und verlockend und charismatisch“, als auch als „ideal, transparent und präzis“ gefeiert. 

Ausgedehnte Reisen führten die weltweit gefragte Solistin Camilla Hoitenga nicht nur zu wichtigen internationalen Musikzentren (Salzburg, Paris, Tokyo, New York, Helsinki), sondern auch zu entlegeneren Orten wie Nicosia, Zypern; Barbarossa Valley, Australien und der Verbotenen Stadt in Peking. In der laufenden Saison wird man sie in der Carnegie Hall, New York, beim Festival der Musik im 21.Jahrhundert in Saarbrücken, und anlässlich ihre 9. Japan-Tournee hören können. 

Camilla Hoitengas langjährige Zusammenarbeit mit Komponisten führte zu zahlreichen Uraufführungen, u.a. Karlheinz Stockhausens "Amour" für Flöte, Ken-Ichiro Kobayashis "Vier Szenen" für Flöte und Orchester und vor kurzem das Flötenkonzert "Aile du songe" von Kaija Saariaho, mit der sie seit 1982 für Solo- und Kammermusikwerke, Filme, Texte und für Aufnahmen für das CD-Rom-Projekt "Prisma" intensiv zusammenarbeitet. 

Camilla Hoitenga ist auch bekannt für ihre Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern (z.B. Peter Drake, Mutsumi Okada, Jörg Immendorff) und für ihre Improvisationen in Museen und Galerien (z.B. Yves Klein im Kölner Museum Ludwig anlässlich der 1. MusikTriennale). Der Bildhauer Ansgar Nierhoff schuf für sie eine dreidimensionale "Partitur" aus Eisen mit dem Namen Anlehnen, die Camilla Hoitenga erstmals in einer Aufführung im Kunstmuseum Bonn interpretierte. 
Camilla Hoitenga unterrichtete an der State University of New York, der Folkwang Hochschule Essen, der University of Illinois und bei internationalen Meisterkursen. Ihre Lehrer waren Darlene Dugan, Alexander Murray, Peter Lloyd und Marcel Moyse, weitere Anregungen erhielt sie von Karlheinz Stockhausen, Bruno Nettl, Nicholas Temperley, und ¸ber ihre Studien in Cambridgeshire College of Arts and Technologyì, Calvin College (B.A.), und an der University of Illinois (M.Mus., D.M.A). 

Camilla Hoitenga, geboren in Grand Rapids, Michigan - USA, lebt zur Zeit in Köln.